Antifascist commemoration of Klaus-Dieter Reichert

In the night from December 10 to 11, 1990, Klaus-Dieter Reichert died at the age of 24 in Berlin-Lichtenberg. In the apartment of acquaintances, he is threatened and brutally beaten up by several right-wing skinheads. In panic, he let himself fall from a window on the tenth floor of a high-rise building. After the fall, the perpetrators left the seriously injured Reichert lying in front of the building. He dies there shortly afterwards. The death of Klaus-Dieter Reichert poses many mysteries. Despite everything, it is clear to us that he is a victim of extreme right-wing violence. We want to remember his fate, even though he has not yet appeared in any official victim statistics. Neo-Nazi violence has many faces. We must not forget its victims!

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Antifaschistisches Gedenken an Klaus-Dieter Reichert

In der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 1990 starb Klaus-Dieter Reichert im Alter von 24 Jahren in Berlin-Lichtenberg. In der Wohnung von Bekannten wird er von mehreren rechten Skinheads bedroht und brutal zusammengeschlagen. In Panik lässt er sich aus einem Fenster im zehnten Stock eines Hochhauses fallen. Nach dem Sturz ließen die Täter den schwerverletzten Reichert vor dem Haus liegen. Dort verstirbt er kurz darauf. Der Tod von Klaus-Dieter Reichert gibt sehr viele Rätsel auf. Trotz allem ist für uns klar, dass er ein Opfer extrem rechter Gewalt ist. Wir wollen an sein Schicksal erinnern, auch wenn er bisher in keiner offiziellen Opferstatistik auftaucht. Neonazistische Gewalt hat viele Gesichter. Ihre Opfer dürfen wir nicht vergessen!

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Rally: AfD out of the parliaments

Thu. 9.12. from 4pm in front of the BVV in Lichtenberg (Max-Taut-Aula at S Nöldnerplatz).

After we already stood last month before the BVV we are this time again there. It can be assumed that at the upcoming BVV the city council positions will be elected. Also the AfD may put one up for election, but nothing else than a clear „No“ is acceptable, no matter who they dig out this time, no matter how many rounds of elections there already were or will be! We demand the same from the democratic parties in the new BVV:
Against the normalization of the AfD, against city council positions for the new fascists, against any cooperation with the AfD!

Note: The meeting of the BVV afterwards is public, but due to the 3G rule connected with a personal check.

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Kundgebung: AfD raus aus den Parlamenten

Do. 09.12. ab 16Uhr vor der BVV in Lichtenberg (Max-Taut-Aula am S Nöldnerplatz)

Nachdem wir bereits letzten Monat vor der BVV standen sind wir dieses mal wieder dort. Es ist davon auszugehen, dass bei der anstehenden BVV die Stadtratsposten gewählt werden. Auch die AfD darf eine*n zur Wahl stellen, aber nichts anderes als ein klares „Nein“ ist akzeptabel, egal wen sie hierfür ausgraben, egal wieviele Wahlgänge es schon gab oder geben wird! Das fordern wir auch in der neuen BVV von den demokratischen Parteien ein:
Gegen die Normalisierung der AfD, gegen Stadtratsposten für die neuen Faschist*innen, gegen jegliche Zusammenarbeit mit der AfD!

Hinweis: Die Sitzung der BVV im Anschluss ist öffentlich, aber aufgrund der 3G-Regel mit einer Personalienkontrolle verbunden.

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Motiv Rechts spezial „Die Lichtenberger AfD zur Wahl“ – Recherchebroschüre veröffentlicht

Gespiegelt. Ursprünglich erschienen auf https://kontrapolis.info/4922/

Vor wenigen Wochen ist die Recherchebroschüre „Motiv rechts“ erschienen. Seitdem wurden 1.000 Stück der Broschüre im Berliner Bezirk Lichtenberg verteilt. Nun ist sie digital nachlesbar.

Die versammelt Texte zur lokalen AfD, ihrem Personal, ihren Strukturen, Aktivitäten und Skandalen. Ein Schwerkunkt liegt auf der Ideologie der extrem rechten Partei. An lokalen Beispielen wird deren Rassismus, Antisemitismus Antifeminismus und ihr Verhältnis zur Erinnerungspolitik dargestellt.

Die Broschüre ist die fünfte „Motiv rechts“-Broschüre. Die Vorgängerinnen sind hier nachzulesen: https://ah.antifa.de/index.php/publikationen.html

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In memory of Eugeniu Botnari and Kurt Schneider – Anti-fascist commemoration in Lichtenberg

An antifascist neighborhood needs an antifascist culture of remembrance. That is what we are demonstrating for. We want to remember the victims of right-wing violence in Lichtenberg. Eugeniu Botnari and Kurt Schneider are two people we remember as representatives of unknown victims of right-wing violence. Unfortunately, their names are also unknown to many people in the neighborhood. We have to change that. We are committed to making their fates visible in the district. We demand places of remembrance that show the deadly consequences of right-wing ideas every day. Let’s fight together for these places and a neighborhood in solidarity.

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Im Gedenken an Eugeniu Botnari und Kurt Schneider – Antifaschistisches Gedenken in Lichtenberg

Ein antifaschistischer Kiez braucht eine antifaschistische Gedenkkultur. Dafür demonstrieren wir. Wir wollen den Opfern rechter Gewalt in Lichtenberg gedenken. Eugeniu Botnari und Kurt Schneider sind zwei Menschen, an die wir stellvertretend auch für unbekannte Opfer rechter Gewalt erinnern. Leider sind auch ihre Namen vielen Menschen im Kiez unbekannt. Das müssen wir ändern. Wir setzen uns dafür ein, ihre Schicksale im Stadtteil sichtbar zu machen. Wir fordern Orte der Erinnerung, die jeden Tag die tödlichen Folgen rechten Gedankenguts aufzeigen. Lasst uns zusammen für diese Orte und einen solidarischen Kiez kämpfen.

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Widerstandskämpferinnen in Lichtenberg

Mobibild für den Kiezspaziergang

Der antifaschistische Widerstand in Lichtenberg wäre ohne den Einsatz zahlreicher Frauen unmöglich gewesen. Sie boten dem Faschismus mutig die Stirn. Oft werden sie beim Gedenken in den Hintergrund gedrängt. Wir wollen am 07.08 ab 15 Uhr an sie und ihre Taten erinnern.

Gemeinsam mit Genoss*innen der VVN-BdA Lichtenberg laden wir, die Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg (AVL), euch zum Kiezspaziergang durch den Lichtenberger Kaskelkiez ein, der am Platz der Roten Kapelle (Schulze-Boysen-Straße 12) startet.

Disclaimer: Die binäre Geschlechterdarstellung ist Folge der Geschichtsschreibung. Auch queere Antifaschist*innen dürfen nicht in Vergessenheit geraten, uns sind im Kontext unseres Stadtteils nur bislang keine Vertreter*innen bekannt

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Female Resistance Lichtenberg

Mobibild für den Kiezspaziergang

The anti-fascist resistance in Lichtenberg would have been impossible without the commitment of numerous women. They courageously stood up to fascism. Often they are pushed into the background during the commemoration. We want to remember them and their deeds on 07.08 from 15 clock.

Together with comrades of the VVN-BdA Lichtenberg, we, the Antifascist Network Lichtenberg (AVL), invite you to the neighborhood walk through the Lichtenberger Kaskelkiez, which starts at the place of the Red Chapel (Schulze-Boysen-Straße 12).

Disclaimer: The binary gender representation is a consequence of historiography. Also queer antifascists must not be forgotten, we are just not aware of any representatives in the context of our district.

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Speech after the desecration of the memorial stone for the Jewish community Hohenschönhausen (18.05.2021)

Photo: Robert Klages (@Klagesspiegel)

10 days ago we celebrated the 76th anniversary of the liberation from German fascism. This historic day in Lichtenberg was overshadowed this year by a march of so-called „Querdenker“ who marched through our neighborhoods a few days earlier, spreading partly anti-Semitic conspiracy narratives. And now, a few days later, we have to look at a desecrated Jewish memorial. This shows very concretely how socially acceptable anti-Semitic hatred seems to have become, but also that it has never gone away and that anti-fascist work was, is and remains necessary at all times.

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